Die Geschichte der Küche – Vom Herd zum Wohnraum
Die ersten nachweisbaren Küchen entstanden um 8350–7370 v. Chr. in Jericho. Sie bestanden aus einfachen Lehmöfen, offenen Feuerstellen und Mahlsteinen, die vermutlich gemeinschaftlich genutzt wurden.
In der griechischen Antike um 800 – 200 v. Chr. und im römischen Reich waren Küchen in wohlhabenden Haushalten bereits separate Räume. Oft mit kleinen Speisekammern. Ärmere Bevölkerungsschichten kochten in öffentlichen Küchen.
Im Mittelalter befand sich die offene Feuerstelle zentral im Haus, da sie auch als Wärmequelle diente. Adelshäuser trennten die Küche aus Sicherheitsgründen strikt vom Wohnbereich.
Die Frankfurter Küche in den 1920er Jahren optimierte Arbeitsabläufe und legte den Grundstein für die moderne Einbauküche.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Küchen farbenfroher und experimenteller, beeinflusst durch Popkultur und neue Materialien wie Kunststoff.
Heute sind Küchen offene, multifunktionale Lebensräume, die Kochen, Essen und soziale Interaktion verbinden. Freistehende Kochinseln, integrierte Geräte und individuelle Designs spiegeln den persönlichen Lebensstil wider.
Wer sind die größten Küchenhersteller in Deutschland?
Nobilia, Verl ca. 1.660 Mio.. € Schüller, Herrieden ca. 759 Mio. € Häcker Küchen, Rödinghausen ca. 726 Mio. € Nolte, Küchen Löhne ca. 700 Mio. € Baumann Group (Bauformat & Burger), Löhne ca. 303 Mio. € LEICHT Küchen, Waldstetten ca. 180 Mio. € Ballerina-Küchen, Rödinghausen ca. 152 Mio. € Impuls Küchen, Brilon ca. 118 Mio. € Rotpunkt Küchen, Bünde ca. 100 Mio. € Die Umsätze habe ich von verschiedensten Quellen und Sie sind nur zur groben Einschätzung gedacht. Stand 2026
Die Küche früher und heute